Lösungsvorschläge (2)

Wie du das in deinem Alltag anwenden kannst:

Einige Gedanken vorab:
Tiere sind nicht auf dieser Welt, um gemästet, eingesprerrt, vergewaltigt, gemartert, getötet und gegessen zu werden, sondern sie gehören in erster Linie sich selber, genauso wie der Mensch. Da sie unsere Freunde, Begleiter, wichtige Helfer, Krafttiere und nicht selten auch unsere Lehrer und Therapeuten sind, verdienen sie Respekt, Mitgefühl, Verständnis und Rücksichtnahme. Erhebe du deine Stimme für sie!

Falls du das Gefühl hast, dass das alles nicht so schlimm ist, dann schliesse einfach für ein paar Minuten deine Augen, werde ganz still und stell' dir vor, das alles würde DIR angetan!

Die folgende Aufzählung von Lösungen sind Vorschläge. Über deren Umsetzung in seinem Leben muss jeder Mensch selber entscheiden. Es geht dabei nicht um "alles oder nichts", sondern um "soviel wie möglich"!!!

Massentierhaltung / Ernährung

Überlege, wieso Tausende von Tieren künstlich vermehrt und in Tierfabriken gehalten werden!?... Weil immer mehr Menschen immer mehr billiges Fleisch essen wollen. Also:

  • Esse kein oder möglichst wenig Fleisch (auch Speck, Schinken, Wurst etc), Fische, Schalen- und Krustentiere (Meeresfrüchte) und sei zurückhaltend bei Milch und Milchprodukten. Fleisch birgt Gesundheitsrisiken und enthält oft Antibiotikarückstände, Angst- und andere Hormone. Kuhmilch ist die von der Natur vorgesehene Nahrung für Kälbchen, nicht für erwachsene Menschen...
  • Vielleicht schaffst du es, die Menge zu reduzieren? Achte auf artgerechte Haltung und meide Fleisch aus dem Ausland. Sei achtsam und frage nach!
  • Es gibt eine grosse Auswahl an sehr schmackhaften vegetarischen Alternativen - probiere sie aus (z.B. Cornatur, Sojaline, Delicorn erhältlich bei Mirgros und Coop)!
  • Bei Eiern oder Hühnerfleisch achte auf Freilandhaltung - oder noch besser, kaufe sie direkt beim Bauern, der seine Hühner artgerecht hält (Eier sind infolge ihres hohen Cholesteringehaltes sowieso nicht gesundheitsfördernd.).
  • Vermeide auf jeden Fall Eier aus dem Ausland oder solche, die in Teigwaren oder Fertiggerichten enthalten sind - die stammen nämlich meist aus Batteriehaltung, sofern nichts anderes auf der Verpackung steht. (Hinweis: Originalteigwaren sind aus Hartweizengries und enthalten keine Eier, z.B. Barilla)
  • Kaufe und esse keine "Delikatessen", die von gequälten Tieren stammen, wie z.B. Gänseleberpastete, Hummer, Haifischflossen- und Schildkrötensuppe, Kaviar usw.! Meide Restaurants, die solche "Delikatessen" anbieten und informiere Wirt und Personal über das Leiden dieser Tiere.
  • Kaufe und konsumiere keinen Thunfisch (Thon), denn er wird mit Schleppnetzen gefangen, in denen sich auch andere Meeresbewohner verfangen.
  • Informiere dich über die vegetarische/vegane Ernährung auf www.swissveg.ch / www.vegan.ch 

Freizeit und Unterhaltung

Denke stets daran, dass du alles unterstützt, wofür du Geld bezahlst! Also:

  • Besuche keine Hochleistungs-Pferdesport-Veranstaltungen.
  • Seit 2002 ist die Anbindehaltung von Pferden und Eseln in der Schweiz verboten. Wenn du Verstösse beobachtest, melde sie den Behörden. (Gruppen- und Offenstallhaltung ist artgerecht!)
  • Besuche keinen Zirkus, der Tiernummern im Programm hat!
  • Boykottiere Delphinarien und sei kritisch und informiere dich, bevor du einen Zoo besuchst!

... und im Urlaub:

  • Verzichte auf Pferde-,Esel-, Kamel- und Elefantenritte und Kutschenfahrten oder achte wenigstens darauf, ob die Anbieter die Tiere gut halten und anständig mit ihnen umgehen und sie nicht überfordern.
  • Lass' dich nie mit "zahmen" exotischen Tieren für Geld fotografieren; oft werden sie mit Medikamenten ruhig gestellt und fristen ein trauriges Dasein.
  • Melde Tierquälerei den örtlichen Behörden und/oder Tierschutzorganisatoren und beschwere dich im Reisebüro/Touristenbüro.
  • Besuche keine Stierkämpfe und Ausstellungen und Feste, auf denen Tiere gequält werden.
  • Meide Freizeit- und Sportangebote, bei denen Tiere ausgebeutet werden.
  • Streundenden Tieren hilfst du am effektivsten, indem du örtliche Tierschutzorganisationen unterstützt.
  • Zu deinem eigenen und dem Schutz der Tiere kaufe keine Souvenirs, die aus Tieren oder Tierteilen gemacht sind.
    Denk bitte daran: für jedes gekaufte Produkt stirbt mindestens ein weiteres Tier!

Bekleidung

Wer heute noch echtes Fell trägt, ist im Höhlenzeitalter stecken geblieben! Also:

  • Kaufe nichts aus Fell oder Pelz! Denke daran, dass auch für kleine Bordüren oder Accessoires ein Tier leiden und sterben musste.
  • Viele Leute tragen Pelz ohne nachzudenken, aus Prestiggründen oder einfach weil's Mode ist. Kläre sie auf, dass synthetische Webpelze eine warme und vor allem tierfreundliche Alternative sind, dann achten sie beim nächsten Einkauf auch darauf.
  • Kaufe keine Ski- oder Winderjacken, Bettdecken und Kissen, die mit Daunen gefüllt sind. Synthetische Füllstoffe sind leichter, wärmer, hygienischer, waschbar und gesünder. Immer beliebter wird Kapok, eine Pflanzenfaser.
  • Wenn du statt Ziegen- und Schafwolle Textilien aus Baumwolle oder Synthetik wählst, leistest du einen wichtigen Beitrag gegen das Leiden der Schafe und Ziegen.
  • Verzichte auch auf einheimische Pelzprodukte und Wildfleisch, um die Jagd nicht zu unterstützen.
  • informiere dich bei www.pelzinfo.ch

Heimtierhaltung

Tiere sind keine Konsumartikel, sondern fühlende und leidensfähige Mitlebewesen. Also:

  • Erkundige dich gut über die Bedürfnisse eines Tieres vor dessen "Anschaffung".
  • Überlege dir gut, ob du Zeit, Platz und Möglichkeiten hast, Kaninchen und Meerschweinchen artgerecht (Freilauf in Gruppen) zu halten.
  • Überzeuge Kaninchen- und Meerschweinchenhalter, die ihre Tiere in Käfige sprerren, von einer Freilaufhaltung. Biete deine Hilfe beim Bau eines Geheges an.
  • Kaufe und halte keine Fische in Aquarien. Wenn du nicht darauf verzichten willst, dann informiere dich ganz genau über ihre Bedürfnisse und  halte sie entsprechend artgerecht.
  • Kaufe kein Heimtier in Zoohandlungen, sondern biete einem Tier aus dem Tierheim einen schönen Lebensplatz.
  • Verzichte auf die Haltung von exotischen Tieren, denen du auch mit dem besten Willen kein artgerechtes Leben bieten kannst.
  • Informiere dich bei www.meinheimtier.ch

Körperpflege / Haushaltsführung

sehr viele Kosmetik- und Haushaltsprodukte werden in schmerzhaften Tierversuchen getestet. Also:

  • verwende tierversuchsfreie Kosmetik, Putzmittel usw.
  • Verzichte auf neue Medikamente und Chemikalien, viele "Hausmittel" sind genauso wirksam. Bevorzuge pflanzliche, tierversuchsfreie Heilmittel (die auch viel weniger unerwünschte Nebenwirkungen haben).
  • Mach' mit an Protestkundgebungen der Tierversuchsgegner (z.B. AGSTG, ATRA usw.)
  • Erzähle diese Infos weiter und überzeuge deine Eltern und andere Erwachsene, bei staatlichen Abstimmungen gegen Tierversuche zu stimmen.
  • informiere dich auf den Seiten www.agstg.ch, www.wermachtwas.info und/oder www.stylesy.de/thema/make-un-ohne-tierversuche

Was du sonst noch tun kannst...:

  • Erzähle deinen Eltern, Freunden und Bekannten vom Leiden der Tiere! Viele Menschen wissen nichts davon oder haben einfach noch nie darüber dachgedacht.
  • Mach' mit bei einer Aktivgruppe "Schüler für Tiere". Falls in deiner Gegend keine solche Gruppe besteht, helfen wir dir gerne, eine zu gründen!
  • Sei dir stets bewusst, dass dein Verhalten als Konsument immer Einfluss hat auf die Art und Weise, ob und wie ein Produkt hergestellt wird! Hinter jedem Artikel / Angebot steht jemand, der Geld daran verdient, wenn es verkauft wird!
    Darum ist es so wichtig, möglichst viele Menschen zu informieren und sie zu motivieren, verantwortungsbewusst (für Mensch, Tier und Mitwelt) einzukaufen und zu konsumieren.
  • Geh' wachsam und mitfühlend durchs Leben und übernimm die Verantwortung für all dein Tun!
  • Es geht nicht darum, dir zu verbieten, was Freude macht, ganz im Gegenteil. Es geht darum, dass deine und auch die nächsten Generationen sich an der Tierwelt und den Wundern der Natur erfreuen können.

Alles, was wir Menschen der Welt und unseren Mitgeschöpfen antun, tun wir letzlich uns selber an!
Wenn nicht DU mit gutem Beispiel vorangehst, wer denn sonst?
Und wenn nicht jetzt, wann dann?

 

Wir sollen Tiere mit Liebe behandeln und ihr Leid lindern, wo immer wir können.

Dalai Lama

L’ANMIMAL + NOUS, Tel. 071-640 01 75, E-Mail office@animaletnous.ch
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